Zur Psychopathologie der Konzerne: The Corporation - Complete - Deutsche Untertitel


"Ein Unternehmen ist juristisch gesehen eine Person, aber was für eine? Ein kanadischer Dokumentarfilm kommt zu dem Ergebnis, dass sich Konzerne in der Regel wie klinische Psychopathen verhalten." (SPIEGEL ONLINE)

The Corporation ist ein kanadischer Dokumentarfilm aus dem Jahr 2003, der besonders kritisch den modernen Konzernen und dem Kapitalismus gegenübersteht. Er wurde vom Rechtswissenschaftler Joel Bakan geschrieben und von Mark Achbar und Jennifer Abbott produziert. Im Film werden die Kapitalgesellschaften als reale Personen betrachtet. Die Firmen werden nach den DSM-IV-Richtlinien zum psychischen Zustand einer Person untersucht. Das Resultat: Alle Kriterien für schwerste psychische Störungen treffen auf Kapitalgesellschaften zu.

Psychopathologie. Robert D. Hare, Psychologieprofessor an der University of British Columbia und FBI-Berater, schließt daraus, dass ein profitgeleiteter Konzern klinisch einem Psychopathen gleichzusetzen ist. Andere Themen sind z.B.: Smedley Butler und der 1933 versuchte Coup gegen Franklin D. Roosevelt; die Privatisierung der städtischen Wasserversorgung Boliviens durch die Bechtel Corporation im Jahr 2000 und die daraus resultierenden Proteste in Cochabamba. Der Film enthält außerdem Interviews mit prominenten Kapitalismuskritikern wie Noam Chomsky, Naomi Klein, Michael Moore, Vandana Shiva und Howard Zinn einerseits, andererseits aber auch Meinungen von bekannten CEOs wie Ray Anderson, die Standpunkte von Peter Drucker und Milton Friedman und anderen Befürwortern der freien Marktwirtschaft wie dem Fraser Institute. Weiterhin wird Dr. Samuel Epstein zur Firma Monsanto interviewt, die das Wachstumshormon Posilac vertrieb, um die Milchproduktion zu erhöhen.



Preisregen. Der Dokumentarfilm "The Corporation" heimste 31 internationale Preise ein. Der Link zum Kauf der DVD und auch für Spenden für dieses Independend-Movie-Project ist: www.thecorporation.com .

Mehr:
Dokumentarfilm "The Corporation" - Die Monster AG
The Corporation deutsch

Wann kommt endlich die IT-Alphabetisierungskampagne?


Microsoft hat das Analystenhauses IDC beauftragt, eine Befragung unter 1.000 Personalchefs in 13. Europäischen Ländern (darunter unter anderem Belgien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien und Schweden) durchzuführen.

Die Untersuchungsergebnisse. Im Jahre 2014 werden in neun von zehn Berufen IT-Kenntnisse benötigt, gleichzeitig wird jedoch prognostiziert, dass bis dahin noch immer 13 Prozent der deutschen Arbeitnehmer keine IT-Kenntnisse haben werden. Zum Vergleich: Der europäische Durchschnitt derjenigen Arbeitnehmer, die keine IT-Grundkenntnisse haben liegt nach Einschätzung der Experten im Jahre 2014 bei nur 9,5 Prozent. Es darf guten Gewissens angenommen werden, dass in Österreich - das in dieser Untersuchung nicht berücksichtigt wurde - ähnliche Werte wie in Deutschland erwartet werden müssen.

IT-Kenntnisse sind Voraussetzung. Laut Studienergebnisse gaben etwa 50 Prozent der Personalchefs an, dass IT-Kenntnisse für immer mehr Berufe eine Voraussetzung für eine Einstellung seien. Der Grund dafür sei die zunehmende Nutzung der Informations- und Kommunikationstechnologien. 80 Prozent der Befragten waren daher sogar der Auffassung, im Jahre 2014 werde IT-Qualifizierung das wichtigste Kriterium bei der Personalauswahl sein. Insbesondere Kenntnisse in den Bereichen Textverarbeitung und Tabellenkalkulation seien laut Microsoft auch aktuell schon erforderlich, um sich auf viele Stellen überhaupt bewerben zu können.

Mehr:
IDC-Studie prognostiziert: Jeder achte Deutsche wird in fünf Jahren noch IT-Analphabet sein

OECD: Österreichs BIP 2009 - 4,3 % !

Bild aus "schöneren Tagen"
Der Abschwung der OECD-Wirtschaften erreicht seine Talsohle am Ende der tiefsten Rezession seit 60 Jahren. Die sich abzeichnende Erholung wird voraussichtlich schwach und fragil bleiben und die wirtschaftlichen und sozialen Folgen der Krise werden noch lange zu spüren sein. Zu dieser Einschätzung kommt die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) in ihrem aktuellen Wirtschaftsausblick, der am Mittwoch in Paris vorgestellt wurde.

Der Wirtschaftsausblick ist der erste seit zwei Jahren, in dem Wachstumsaussichten gegenüber vorhergehenden Projektionen nach oben und nicht nach unten revidiert werden. Besonders deutlich ist dies für die großen Schwellenländer und für die USA. Dagegen haben sich die Aussichten für die Eurozone seit der letzen Projektion im März weiter eingetrübt.


Österreichs Wirtschaft dürfte 2009 um 4,3 Prozent schrumpfen und 2010 bei minus 0,1 Prozent stagnieren.

Für die Schweiz - für Vorarlberg und seine Grenzgänger nicht unbedeutend - erwartet der aktuelle Wirtschaftsausblick für 2009 einen Rückgang der Wirtschaftsleistung um 2,7 Prozent und für 2010 einen leichten Rückgang um 0,2 Prozent.

Für Deutschland - unser wichtigster Handelspartner - geht der aktuelle OECD-Ausblick in diesem Jahr von einem Rückgang der Wirtschaftsleistung um 6,1 Prozent aus und für 2010 von einer leichten Erholung um 0,2 Prozent (Märzprognose: 2009: minus 5,3 Prozent; 2010 plus 0,2 Prozent). Die Arbeitslosigkeit dürfte bis 2010 auf 11,6 Prozent (nach ILO-Standard) steigen.

In der Eurozone gibt es bislang keine klaren Signale für einen Aufschwung. Das Bruttoinlandsprodukt dürfte in diesem Jahr um 4,8 Prozent schrumpfen und im kommenden Jahr bei null Prozent stagnieren. (Märzprojektion 2009: minus 4,1 Prozent; 2010: plus 0,3 Prozent). Jedes Land für sich muss mit einer eigenen Kombination von Schwächen zurechtkommen: zerplatzende Immobilienblasen, schrumpfende Exporte oder ein angeschlagener Finanzsektor. Wenn eine Erholung eintritt, dürfte sie schleppend verlaufen, da die steigende Arbeitslosigkeit die Konsumausgaben beeinträchtigen wird.

Amerika: Nach den aktuellen Prognosen wird die Wirtschaft in den USA in diesem Jahr um 2,8 Prozent schrumpfen. Die März-Prognose ging noch von einem Rückgang um 4,0 Prozent aus. Für 2010 erwartet der aktuelle Wirtschaftsausblick ein Wachstum von 0,9 Prozent gegenüber null Prozent in der März-Prognose. Die Talsohle für die US-Wirtschaft dürfte in der zweiten Jahreshälfte 2009 erreicht sein. Der Aufschwung dürfte aber erst verzögert eintreten, da parallel zum Auslaufen der Konjunkturmaßnahmen Unternehmen und Verbraucher ihre Sparquote erhöhen dürften, um ihre Verschuldung zu reduzieren. Trotz der leichten Erholung wird die Arbeitslosigkeit in den kommenden zwei Jahren wohl auf rund zehn Prozent steigen.

Chinas Wirtschaft scheint sich dank umfassender Konjunkturstimulierung bereits im Aufschwung zu befinden. Für 2009 wird nun ein BIP-Wachstum um 7,7 Prozent und für 2010 um 9,3 Prozent erwartet. Im März lag die OECD-Wachstumsprognose noch bei 6,3 Prozent für 2009 und 8,5 Prozent für 2010. Für die Wirtschaftsleistung in Brasilien erwartet die OECD in diesem Jahr einen Rückgang um 0,8 Prozent und für 2010 ein Wachstum um 4,0 Prozent. In Russland wird die Wirtschaftsleistung in diesem Jahr um 6,8 Prozent schrumpfen und dann 2010 wieder um 3,7 Prozent wachsen. Indiens Wirtschaft wird 2009 um 5,9 Prozent wachsen, 2010 dürfte dann wieder ein Wachstum von 7,2 Prozent erreicht werden.

Für Japans Wirtschaft wird für dieses Jahr ein Rückgang um 6,8 Prozent erwartet und für 2010 ein leichtes Wachstum um 0,7 Prozent (Märzprognose 2009: minus 6,6 Prozent; 2010: plus 0,5 Prozent). Es gibt Anzeichen, dass die durch den Einbruch des Außenhandels ausgelöste Rezession zum Stillstand kommt, der Aufschwung wird allerdings nur langsam erfolgen. Angesichts der hohen Arbeitslosigkeit und ungenutzter Kapazitäten ist es wahrscheinlich, dass die Deflation sich weiter fortsetzt.

Mehr:
Österreich-Details und Downloadinfos zur OECD-Studie (deutsch) auf TECHNOLOGIE ARBEIT WIRTSCHAFT

Es gibt noch Wachstumsmärkte: Markt für digitale Spiele wächst zweistellig


Der deutsche Markt für digitale Spiele wuchs 2008 um 16,9 Prozent auf 2,68 Milliarden Euro. Die ursprüngliche Prognose wurde um 4 Prozentpunkte übertroffen. Damit wuchs der Games-Markt im dritten Jahr in Folge zweistellig. In den Vorjahren lagen die Wachstumsraten bei 29 Prozent (2007) und 11 Prozent (2006). Diese aktuellen Daten veröffentlichte der deutsche Hightech-Verband BITKOM.

Neue Spielkonzepte und neue Spielerlebnisse erschließen zusätzliche Käuferschichten. Immer mehr Frauen und auch ältere Menschen interessieren sich für digitale Spiele. Für das laufende Jahr rechnet man wieder mit moderatem Wachstum.

Konsolen. Großen Absatz fanden im deutschen Bundesgebiet erneut Spielekonsolen. Im Jahr 2008 wurden 4,6 Millionen Geräte verkauft. Das sind gut 650.000 Stück bzw. 16,6 Prozent mehr als 2007. Das Umsatzvolumen betrug 960 Millionen Euro. Dieser Zuwachs kam sogar ohne die Sondereffekte zustande, wie etwad neu auf den Markt gekommene Konsolen-Modelle.

Vernetztes Spielen. Als Zukunftstrends gelten das mobile und das vernetzte Spielen. Nachdem die klassischen Spielkonsolen im Wohnzimmer schon länger mit Internetanschluss ausgeliefert werden, verfügen jetzt auch die neue Generation der portablen Konsolen sowie viele aktuelle Handymodelle über die notwendige technische Ausstattung: Schnelles mobiles Internet, Bewegungssensoren und attraktive Zusatzfeatures wie die GPS-gestützte Ortsbestimmung.

Serious Games . Zu einem wichtigen - längst überfälligen - Genre scheinen mit der PISA-Diskussion die Serious Games zu werden, die häufig im beruflichen Kontext eingesetzt werden, denn beim spielerischen Lernen lässt sich sehr gut Wissen vermitteln und das nicht nur bei Kindern! Mithilfe der von Computerspielen bekannten, realistischen Grafiken lassen sich auch sehr komplexe Vorgänge simulieren, etwa medizinischen Operationen. Mit Serious Games kann man aber auch die Leistungsfähigkeit des Gehirns im Alter trainieren.

Mehr:
BITKOM - Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V.
Killerspiele? - Kostenloses eBook

Vorfahrt für KMU: Internetportal erleichtert grenzüberschreitende Geschäftstätigkeit in der EU


Über ein nagelneues Internetportal "Europa für Sie – Unternehmen" erhalten Unternehmen auf einfache Weise die Information, die sie brauchen, um in anderen EU-Mitgliedstaaten Geschäfte zu machen. Das Portal wurde in enger Zusammenarbeit mit den Mitgliedstaaten gestaltet und ist Teil der Umsetzung des "Small Business Act". Seine neue Version wurde heute in Betrieb genommen. Das Portal hilft kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), ihre Leistungen EU-weit zu vermarkten.

"Europa für Sie – Unternehmen" ist ein Schritt zur Umsetzung des Prinzips "Vorfahrt für KMU". Das Portal gibt Auskunft über gesetzliche Regelungen und die Möglichkeiten und Grenzen der Geschäftstätigkeit in allen EU-Mitgliedstaaten und auf EU-Ebene.

Interessierte finden dort Antwort auf Fragen wie

* Wie registriert man ein Unternehmen in den Niederlanden?
* Welche Genehmigungen braucht man, um seine Produkte jetzt auch in Italien zu vermarkten?
* Was muss ein Unternehmer über das polnische Steuerrecht oder über das deutsche Arbeitsrecht wissen?
Und es bietet noch mehr: direkten Zugang zu elektronischen Behördendiensten der Mitgliedstaaten wie MwSt-Erstattungsverfahren und Online-Verwaltungsverfahren und eine Liste der im jeweiligen Land bestehenden Unterstützungsdienste für Unternehmen, etwa der örtlichen Vertretungen des Enterprise Europe Network. Sogar ein spezieller Bereich "Zugang zu Finanzierungsmitteln" ist für jedes Land vorhanden.

Deutsch/Englisch. Das Portal wurde in enger Zusammenarbeit mit den Mitgliedstaaten gestaltet. Die Informationen sind in englischer Sprache und in der Amtssprache des ausgewählten Landes vorhanden. Übersetzungen in andere Sprachen (wie Deutsch, Französisch und Sprachen wichtiger Nachbarländer) sollen später hinzukommen.

Mehr:
Österreich-Site: "Europa für Sie – Unternehmen"
EU-Handbuch zur Definition von Kleinen und Mittleren Betrieben (KMU), pdf., 52 S., 1,22 MB9.3.2005

Googlefreies Vorarlberg?


Eine kleine Gemeinde im Bezirk Linz-Land in Oberösterreich, eine 3000-Seelen-Gemeinde, die Gemeinde Kronstorf, hat einen einmaligen Investor ans Land gezogen: Google. Das Investment sollte sich bis zum Start in einem dreistelligen Millionenbereich bewegen.

Insgesamt zwölf Länder in Europa seien anfangs im Rennen gewesen, auch fünf österreichische Bundesländer hätten Angebote gelegt. Vorarlberg wird wohl nicht darunter gewesen sein, denn entscheidend für google waren nicht die Grundpreise sondern das universitäre Umfeld, das wissenschaftlich-technische Humankapital. Und da liegt Vorarlbergs rückständige Wirtschafts- und Bildungspolitik ganz am Ende der europäischen Skala. Kaum zu glauben: Hinter der Türkei.

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Google baut Rechenzentrum in Österreich
Ist für Sausgruber Humankapital Bier?
Vorarlberg: Sieben bittere Jahre - Schlechteste Betriebsgründungszahl
Zukunftsarmes Vorarlberg: HILFSARBEITERAUSBILDUNG

Österreich: Innovationsfähigkeit sinkt

Der aktuelle Innovationsindikator des DIW zeigt für unser Land Defizite. Österreich steht unter den 17 führenden Industriestaaten erneut auf Platz 14, bei den Fachkräften auf dem Platz 15. Wenn man in Rechnung stellt, dass die binnenösterreichischen Vergleiche Vorarlberg hier am letzten Platz sehen, dann ist das keine Zukunftsmusik für das einstige Musterländle. Gegenüber dem Vorjahr ist Österreich von Korea und Italien überholt worden, Österreich real um einen Platz abgestiegen. 2006 sah die Studie Österreich gar noch auf dem 12. Platz.
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Österreichs Innovationsfähigkeit downstairs

Online-Strategie-Spiel: Karriere-Training mit "Hire or Fire"


Die englischen Begriffe "hire" und "fire" bedeuten auf Deutsch "mieten" und "feuern". Sie stehen für eine Personalwirtschaft, die durch kurzfristiges Einstellen und Entlassen von Mitarbeitern gekennzeichnet ist. In angelsächsischen Arbeitsverträgen sind solche Vereinbarungen Usus. Und auch hierzulande wird aus dem konservativen Eck immer wieder Werbung für diese "Mobilität" der Arbeitnehmer gemacht.

Das Wirtschaftsmagazin des Schweizer Fenrsehens namens "Eco" fordert kluge Denker und Strategen heraus. Im neuen Online-Strategie-Spiel "Hire or Fire" spielen alle mit dem selben Ziel: Sie wollen mit ihrer Spielfigur CEO der virtuellen Firma werden. Nötig dazu sind täglich fünf Minuten strategisches Denken und viel Fingerspitzengefühl. Mehr dazu findet man auf "wirtschaft4hohenems".

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Karriere-Training mit "Hire or Fire"

Ohne weitere Worte II: 25 Prozent - sonst nichts!


"Die Liste der zusätzlich Steuererleichterungen und Gestaltungsmöglichkeiten ist sehr umfangreich. Nutzen Sie unser Angebot einer persönlichen unverbindlichen Beratung."
✔Quelle: Austrian Business Agency (ABA)

Die Austrian Business Agency (ABA) ist in Österreich die erste Adresse für ausländische Investoren. Die im Eigentum der Republik Österreich stehende Gesellschaft für Betriebsansiedlung berät internationale Investoren bei allen standortrelevanten Fragen, informiert über den Wirtschaftsstandort Österreich und spricht aktiv potentielle Investoren an.

Dazu die andere Realität:

Ohne weitere Worte I


✔Information:

1. Vorarlberg hat die schlechtesten Bauerneinkommen
2. Vorarlberg hat die niedrigsten Pensionen
3. Vorarlberg hat die schlechtesten Löhne
4. Vorarlberg hat am wenigsten Humankapital
5. Vorarlberg hat am meisten Sonderschüler
6. Vorarlberg hat am meisten Durchfaller bei der Lehrabschlussprüfung
7. Vorarlberg hat am wenigsten Maturanten und Akademiker
8. Vorarlberg hat die schlechtesten Betriebsgründungszahlen
9. Vorarlberg hat am meisten unqualifizierte Arbeitnehmer
10. Vorarlbergs Bürgermeister verdienen am meisten!
11. Vorarlbergs Frauen verdienen am wenigsten!
12. Vorarlbergs Kulturförderung im Sinkflug
13. Vorarlbergs Sozialhilfeempfänger innert 3 Jahren verdoppelt!
14. Geringster Beschäftigtenzuwachs in Vorarlberg
15. Vorarlberg am höchsten mit spekulativen Fremdwährungskrediten verschuldet.
16. Vorarlbergs Bauern am höchsten verschuldet
17. Bildungspolitik: Vorarlberg ist Österreichs Schlusslicht

Drücke dem Emsigen Emser die Daumen

Amann fordert Kontrolle durch Prüfungsausschuss

Hohenems - Der Obmann des Hohenemser städtischen Prüfungsausschusses Bernhard Amann fordert von Landeshauptmann Dr. Herbert Sausgruber eine Änderung des Vorarlberger Gemeindegesetzes.
Amann fordert Kontrolle durch PrüfungsausschussVN/Ferdl Tschabrun
Amanns Forderungen sehen laut einer Presseaussendung wie folgt aus:

"1. Paritätische Besetzung der Fraktionen im Prüfungsausschusses:

Jede Fraktion der jeweiligen Gemeindevertretung stellt 2 Mitglieder für den Prüfungsausschuss.

Begründung: In weiten Teilen Vorarlbergs hat die jeweilige Regierungsfraktion im Prüfungsausschuss die absolute Mehrheit. Diese Mehrheit bestimmt die Inhalte der Prüfberichte. Dies führt dazu, dass gesetzliches Fehlverhalten verwaschen, oder rausgenommen werden. Weiters kann die Regierungsmehrheit "unliebsame" Tagesordnungspunkte einfach von der Tagesordnung nehmen, wie das in Hohenems schon mehrmals passiert ist. Die Minderheitenrechte im GGS sind eh nur rudimentär vorhanden. Mit dieser Änderung werden die Weichen für eine effektivere Kontrolle gestellt.

2. Die Prüfkompetenz des Prüfungsausschusses auf ausgelagerte städtische/gemeindliche Betriebe und auf privatisierte Betriebe, welche öffentliche Aufgaben übernommen haben, ausweiten.

Die Auslagerung von öffentlichen Angelegenheiten im Gesundheitsbereich (Pflegeheime), Wirtschaftshöfe, oder Wasser und Kanal ist inzwischen leider Alltag. Der Staat respektive die Kommunen entledigt sich sukzessive seiner ureigensten Aufgaben. Damit verbunden ist die Tatsache, dass durch die Ausgliederung eine kommunale Kontrolle verunmöglicht wird. Somit können diese Gesellschaften schalten und walten wie es ihnen beliebt. Andererseits werden diese Institutionen massiv mit öffentlichen Mitteln gespeist. Hier wird die öffentliche Transparenz derzeit völlig verunmöglicht.

3. Anwesenheitspflicht für Gemeindebedienstete und politische Mandatare/Regierungsvertreter als Auskunftspersonen.

Die Praxis zeigt leider immer wieder, dass Auskunftspersonen aus Verwaltung und Politik, welche maßgeblich zur Aufklärung von Sachverhalten beitragen können, nicht erscheinen oder zeitverzögert von mehreren Monaten teilnehmen. Dies erschwert eine kompetente und zeitgerechte Aufklärung. Weiters besteht die Gefahr, dass auf politischer Ebene in der Zwischenzeit Entscheidungen durchgeführt werden, welche unmittelbar mit dem Prüfungsgegenstand in Verbindung stehen."

Mit diesen Änderungen solle ein "längst notwendiger Schritt in Richtung einer transparenten und effektiven Kontrolle gesetzt werden, welcher einer modernen und offenen Demokratie entspricht."

Quelle: Presseaussendung Bernhard Amann

Das bewundere ich immer wieder am emsigen Amann.Er läuft immer wieder gegen die Mühlen des Hohenemser Stadtparlamentes an und hofft auf eine Verbesserung.

Aber ich muss ehrlich sagen,diese Forderung hat Hand und Fuss und sollte jeden politisch Aktiven in Hohenems überzeugen. Ich hoffe doch, dass er von der Emser Opposition genügend Unterstüzung bekommt. Denn es sollte schon für jede Partei das Interesse da sein, den Prüfungsausschuss - der ja einer der wichtigsten Ausschüsse der Stadt ist - zu stärken, damit gerade dieser Ausschuss seine Arbeit ordentlich ausführen kann. Es muss die Bevölkerung augeklärt werden können, wohin hunderttausende Euros versickern.

Also Bernhard, meine Unterstützung hast du und hoffentlich folgen noch einige nach.

Zitat frei nach Bernhard Amann: "Arsch hoch"

Interessante Berichte waren heute zu lesen


Für mich als Unterkliener war heute in den Medien ein interessanter Bericht zu lesen:

Ansuchen für Steinbruch im Schwarzachtobel. Im Schwarzachtobel soll ein Steinbruch eingerichtet werden. Die dafür nötigen Ansuchen und Bewilligungen liegen nach Angaben der Bezirkshauptmannschaft Bregenz teilweise schon vor.

Achraintunnel-Portal Richtung Alberschwende. Schon Anfang des 19. Jahrhunderts wurde im Schwarzachtobel auf dem Gemeindegebiet von Bildstein Gestein abgebaut. Vor über 30 Jahren wurde dieser Steinbruch stillgelegt. Nun soll im Schwarzachtobel wieder ein Steinbruch errichtet werden. Das Unternehmen "Rheintalstein GmbH" aus Schwarzach möchte auf Höhe des Achraintunnel-Portals Richtung Alberschwende zwischen 70.000 und 90.000 Kubikmeter hochwertiges Gestein abbauen.

Auflage: Materialabfuhr durch Tunnel. Die dafür nötigen Ansuchen und Bewilligungen würden teilweise schon vorliegen, so Harald Krappinger, Leiter der Abteilung Wirtschaft und Umweltschutz bei der Bezirkshauptmannschaft Bregenz. Derzeit würden noch ein lärmtechnisches und ein lufthygienisches Gutachten fehlen. Eine Auflage sei es, dass die Abfuhr des Materials ausnahmslos durch den Achraintunnel erfolgt. Sollten alle Auflagen positiv erfüllt werden, könnte nach Angaben von Krappinger mit dem Gesteinsabbau parallel zur Öffnung des Achraintunnels begonnen werden. Nach derzeitigem Stand wäre das frühestens Anfang 2009.

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Hoffnung für Unterklien? Sollte hier die Firma Rhomberg Steinbruch ebenfalls mitbieten, werden sie auf Grund ihrer Kontakte die sie zu der Vorarlberger Landesregierung unterhalten, auf alle Fälle den Zuschlag erhalten. Sollte es wirklich so eintreffen, würde ich dem Rhomberg Steinbruch, (resp.Hubert Rhomberg) vorschlagen auf den Steinbruch Unterklien zu verzichten, da er auf dieses Material nicht mehr angewiesen ist.

Auch noch ein weiterer Bericht über Rhomberg rauscht durch den Blätterwald:

Großauftrag für Rhomberg Bahntechnik. Die "Arbeitsgemeinschaft Alptransit Brenner" mit dem Bregenzer Bauunternehmen Rhomberg Bahntechnik GmbH hat den Zuschlag für die bahntechnische Ausrüstung der Zulaufstrecke Nord des Brenner-Basistunnels erhalten.

Gesamtvolumen von rund 260 Millionen Euro. Die "Arbeitsgemeinschaft Alptransit Brenner" besteht aus dem Bregenzer Bauunternehmen Rhomberg Bahntechnik GmbH und dem Salzburger Konzern Alpine Bau GmbH. Der Auftrag der Brenner Eisenbahn GmbH habe ein Gesamtvolumen von rund 260 Millionen Euro und sei damit der bisher größte derartige Auftrag in Österreich, schreibt Rhomberg am Freitag in einer Aussendung. Baubeginn für das Projekt sei im Jänner 2009, die Fertigstellung ist für Juli 2012 geplant.

Bauzeit von vier Jahren. Der Auftrag umfasse den rund 41 Kilometer langen Abschnitt Kundl/Radfeld-Baumkirchen und ist ein erstes Teilstück der Zulaufstrecke Nord des Brenner-Basistunnels. Der Abschnitt werde für eine maximale Betriebsgeschwindigkeit von 250 km/h errichtet. Charakteristisch sei der hohe Tunnelanteil von insgesamt 34 Kilometern.Rhomberg übernehme die technische Geschäftsführung für das auf vier Jahre Bauzeit angesetzte Projekt. Insgesamt werden laut Unternehmensangaben 290.000 Kubikmeter Beton verbaut, 170 Kilometer Schienen gelegt sowie rund 31.000 Quadratmeter Lärmschutzwände errichtet. Dazu kommt die Ausrüstung von 42 Technikgebäuden.

Mehrwertsteuerhalbierung: Nur soziale Kälte als Gegenargument?

Argumentationslos. Die Diskussion über die Mehrwertsteuersenkung kommt bei deren Gegnern nicht über ein paar unreflektierte Parteiargumente hinaus. Zweifellos hängt das niedrige Diskussionsniveau auch damit zusammen, dass bis heute unter Steuerreform immer nur die direkten Steuern, also die Einkommens- und Lohnsteuer zum Gegenstand haben. Daran haben freilich die hohen Einkommen und die Wirtschaft ein überweigedendes Interesse auf Kosten der Gemeinschaftsfinanzierung der Staatsaufgaben. Es gilt ihnen zuvorderst ihr eigenes Einkommen zu erhöhen und weiters haben sie ein Interesse als Unternehmer, für den eine niedere Lohnsteuer eine Lohnsenkung impliziert, da Einkommen von Arbeitnehmern in der Regel als Nettoeinkommen verglichen und verstanden werden, aber auch als Marktinformation auf dem Arbeitsmarkt wirken. Das sind alles durchaus nachvollziehbare individuelle und in einer offenen Gesellschaft auch legitime Strategien und die Motive nicht von vornherein nur unsozial. Wir leben in einer Marktwirtschaft und die besteht - wie alles auf der Welt - eben nicht nur aus Vorteilen und Gemeinsinn.

Direkte Steuern versus indirekte. Die Reform der Lohn- Einkommenssteuer ist zweifellos eine wichtige und auch eine, die über die Inflationsbereinigung hinausgehen muss, denn ein gerechtes Steuersystem ist ein solches, das den Einzelnen zur Mitfinanzierung der Staatsausgaben nach seinen Möglichkeiten heranzieht und seine sonstigen Leistungen für den Staat miteinbezieht. So ist es sicher gerecht, wenn eine mäßig verdienende Alleinerziehende möglicherweise gar keine Steuern zahlt, sie leistet ja für die Gemeinschaft die Erziehung und Ernährung der Kinder. Ein gerechtes Steuersystem hat hier zu sagen, wer mit welchem Beitrag die Staatsausgaben als Gemeinschaftsausgaben finanzieren soll. Hier allein kann Steuergerechtigkeit an einem objektivierbaren Einkommensbegriff realisiert werden, wobei die Höhe der Steuern freilich immer eine Wertungsfrage bleibt.

Luxussteuern. So sehr die direkte Besteuerung der Weg zu Steuergerechtigkeit sein kann, so ungerecht sind immer indirekte Steuern und Abgaben. Da hier die Steuerleistung nach Köpfen und nicht nach Einkommen und Vermögen erfolgt, bezahlt die große Masse einen unverhältnismäßig hohen Anteil ihres Einkommens als Steuern. Zeigen wir es an einem simplen Beispiel: Eine alleinerziehende Mutter mit zwei Kindern bezahlt allein für die Pässe der Familie über zweihundert Euro. Damit ist ihr Einkommen zum großen Teil weggesteuert und eine Reinigungskraft mit 10 Euro Stundenlohn netto ! arbeitet dafür eine halbe Woche nur für diese Abgaben. Dabei sind diese Kosten ja nicht reale Produktionskosten sondern Abgaben zur Finanzierung einer Staatsaufgabe. Dass jeder Staatsbürger mit einem Ausweisdokument ausgestattet ist, das ihn als Bürger dieses Staates ausweist, wäre an sich eine selbstverständliche Gemeinschaftsaufgabe. Aber gleiche und ähnliche Steuer- und Abgabenfälle gibt es über dieses bildhafte Beispiel hinaus zuhauf.

Feudalismus. Nun sind eine Reihe von indirekten Steuern auch solche, die man im weitesten Sinne als "Luxussteuer" wirken. Das bedeutet aber nicht, dass Luxus besteuert würde, wie dies bei ungeprüfter Interpretation nahe liegen würde, sondern dass dadurch Menschen ganz einfach vom Konsum gewisser Produkte und Leistungen ausgeschlossen werden. Dies gilt grundsätzlich auch für alle "Ökosteuern". Höhere Gebühren für Wasser, Strom, Treibstoff wirken ausschliesslich bei niedrigen Einkommen als Sparanreiz und in vielen Fällen als Ausschluss vom Konsum. Ein Bankdirektor wird aber kaum seinen Müll reduzieren, weil er sich vor der Müllsackgebühr schreckt, die bereits erwähnte Alleinerzieherin aber sehr wohl. Man muss sogar unterstellen, dass der Ausschluss der Alleinerzieherin die Ressourcen für den Konsum einer Oberschicht bereitstellt. Eigentlich eine klassisch feudale Situation.

Besteuerung des nackten Überlebens. Diese grundsätzlichen Steuerüberlegungen erhalten aber im Falle der Mehrwertsteuerdiskussion eine weitere unwiderlegbare Begründung. Wenn man schon bei der Einkommenssteuer sagt, man darf jenen Betrag, den der Einzelne für den Lebensunterhalt unabdingbar braucht, nicht besteuern, warum besteuert man dann diesen unabdingbaren Verbrauch mit der Mehrwertsteuer? In diesem Falle besteuert man ja nichts anderes als den Erhalt des nackten Lebens!

Armut und Schulden. Vollkommen außer Acht gelassen werden jene Menschen, die in Armut und an der Armutsgrenze überleben. Der größte Teil von ihnen ist zwangsläufig verschuldet. Im Jahre 2007 wurden an jedem Arbeitstag 3.500 neue Anträge auf Forderungsexekution eingebracht, fast 800.000 Exekutionsanträge. Da diese logischerweise kaum in einem Jahr abgedient sind, muss von einer kummulierenden Zahl von verschuldeten Menschen ausgegangen werden. In diesen Fällen erfreut eine Lohnsteuersenkung ausschließlich Banken, Versandhäuser, Versicherungen, Inkassobüros. Den verschuldeten bleibt davon so gut wie nichts mehr für ihren Lebensunterhalt, auch nicht den Familienangehörigen, besonders für die Kinder!

Oder im Falle der hier beispielhaft erwähnten Alleinerzieherin mit den zwei Kindern: Soll diese Mutter nun wegen ein paar Cents einen neuerlichen Anlauf gegen Bürokratie und Gerichte, gegen den Kindesvater unternehmen, weil ihm die Steuerreform ebenfalls ein paar Euro mehr gebracht haben. Da ist die eingesparte Mehrwertsteuer für alle Beteiligten die realistischere Lösung und auch für den Staat die weitaus unbürokratischste. Die Probleme sind damit nicht gelöst, aber sie schafft in den Geldbörsen der Menschen mit geringen finanziellen Ressourcen etwas reale Erleichterung. Gerade auch bei Familien mit Kindern.

✔Information:
Mehrwertsteuersenkung: Ein Plus für Ökonomie Gesundheit und Ökologie!
Wer ist gegen eine Mehrwertsteuersenkung?
Grüne Irrungen und Wirrungen II: RECHTS = LINKS?

ÖVP & Grüne: Koalition gegen Ökologie, Ökonomie und Soziales?

Auf dem "Blog4Wirtschaft" ist anschaulich dargestellt, was die Halbierung der Mehrwertsteuer auf Nahrungsmittel für Kunden, Wirtschaft und Umwelt bewirkt. Umso unverständlicher, dass ausgerechnet die ÖVP und die Grünen diese Steuerreform ablehnen und damit weder der Wirtschaft noch der Ökologie helfen, vielmehr auch eine Kälte gegenüber der sozialen Lage der Menschen an den Tag legen. Zu dumm auch, dass man zur Begründung einfach alle Unternehmer frank und frei der Preistreiberei verdächtigt.

✔Information:
Mehrwertsteuersenkung: Ein Plus für Ökonomie, Gesundheit und Ökologie!

Blog4Hohenems: Technologie Arbeit Wirtschaft

Das Weblog "Technologie Arbeit Wirtschaft" steht unter dem Motto "Arbeit und Entwicklung für Hohenems". Auf Blogart werden Themen aus dem Wirtschafts- und Arbeitsleben, aus Wirtschafts-, Arbeitsmarkt und Sozialpolitik mit Blick auf die Entwicklung der Stadt Hohenems abgearbeitet. Dabei wird der Technologie, den neuen Medien und den kostenlosen Open-Source-Hilfen für KMU's besondere Bedeutung beigemessen.

Die letzten Beiträge:

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✔Information:
Blog4Hohenems: Technologie Arbeit Wirtschaft

Wer ist gegen eine Mehrwertsteuersenkung?

Manchmal ist es ist zum Heulen. Endlich kommt Politik in Fahrt, werden Bürgeranliegen aufgenommen - auch wenn der Wahlkampf das vordergründige Motiv ist. Aber nichtsdestotrotz: Die Mehrwertsteuersenkung für Lebensmittel ist ein sehr fortschrittlicher und begrüßenserwerter Vorschlag. Aber nun kommen alle die Bedenkenträger und sagen, dass das Unsinn sei. Selbstverständlich sind es nur solche, die befürchten, dass der Einkommensausfall sie treffen würde, dass sie zu mehr Steuergerechtigkeit herangezogen würden.

Tatsache ist jedoch, dass in Österreich die Familien und die Kleinverdiener am härtesten besteuert sind, nämlich über die indirekten Steuern, wie die Mehrwertsteuer, Energiebagaben und Gebühren. Wenn also eine Familie 1.500 Euro zur Verfügung hat und diese zur Gänze für den Lebensunterhalt braucht, dann ist ihr Einkommen zu hundert Prozent von der Mehrwertsteuer erfasst. Nicht so der Vorarlberger Landtagsabgeordnete. Wenn der etwas leichter 6000 Euro im Monat verdient und 1.500 für den Lebensunterhalt verbraucht, dann hat er 4.500 Euro mehrwertsteuerfrei auf seinem Bankkonto.

Die Mehrwertsteuersenkung auf Lebensmittel ist auch sehr sozial und kann nicht wirklich umgangen werden. Gut, es gibt Menschen die können auch drei Schnitzel verdrücken. Aber nur um Mehrwertsteuer zu sparen?

✔Information:
Mehrwertsteuersenkung: Idee aus Hohenems

Der Elchkäse-Antikapitalismus
Hold the Line
Mehrwertsteuersenkung: Ein Plus für Ökonomie Gesundheit und Ökologie!

Arbeiten bei den Nachbarn: Infos für Grenzgänger 2008

Die Broschüre entspricht dem großen Ziel der EURES-Grenzpartnerschaft Bodensee – bestehend aus Gewerkschaften, Arbeitgeberverbänden und Arbeitsverwaltungen in den Ländern Baden-Württemberg, Bayern und Vorarlberg, dem Fürstentum Liechtenstein und den Ostschweizer Kantonen - die Freizügigkeit der Arbeitnehmer/innen hin zu einem gemeinsamen, offenen Arbeitsmarkt rund um den Bodensee zu fördern.

Die fast 200 Seiten starke Broschüre, die man im Web downloaden kann, bietet eine Menge Information zu Beschäftigungsmöglichkeiten, Anlaufstellen, Sozial-, Steuer- Ausländer- und Arbeitsmarktrecht. So quasi als Nebenprodukt wird ein Vergleich des Sozialrechtssystems der Region (A, CH, D, FL) mitgeliefert

✔Information: Infos für Grenzgänger 2008, Download, PDF, 159 S., 900 KB, Stand 22.5.2008

I. Von der Arbeitssuche zum Arbeitszeugnis

1. Arbeitssuche
1.1 Grundsätzliches
1.2 Arbeitssuche in Österreich
1.3 Arbeitssuche in Liechtenstein
1.4 Arbeitssuche in der Schweiz
1.5 Arbeitssuche in Deutschland

2. Arbeitsbewilligung
2.1 Grundsätzliches
2.2 Arbeiten in Österreich
2.3 Arbeiten in Liechtenstein
2.4 Arbeiten in der Schweiz
2.5 Arbeiten in Deutschland

3. Anerkennung von Berufsabschlüssen
3.1 Grundsätzliches
3.2 Anerkennung von Berufsabschlüssen in Österreich
3.3 Anerkennung von Berufsabschlüssen in Liechtenstein
3.4 Anerkennung von Berufsabschlüssen in der Schweiz
3.5 Anerkennung von Berufsabschlüssen in Deutschland

4. Arbeitsrecht
4.1 Grundsätzliches
4.2 Arbeitsrecht in Österreich
4.3 Arbeitsrecht in Liechtenstein
4.4 Arbeitsrecht in der Schweiz
4.5 Arbeitsrecht in Deutschland

II. Grenzüberschreitende soziale Sicherheit

1. Krankenversicherung
1.1 Grundsätzliches
1.2 Krankenversicherung in Österreich
1.3 Krankenversicherung in Liechtenstein
1.4 Krankenversicherung in der Schweiz
1.5 Krankenversicherung in Deutschland

2. Unfallversicherung
2.1 Grundsätzliches
2.2 Unfallversicherung in Österreich
2.3 Unfallversicherung in Liechtenstein
2.4 Unfallversicherung in der Schweiz
2.5 Unfallversicherung in Deutschland
3. Vorsorge für Alter, Invalidität und Tod

3. Pensionsversicherung
3.1 Grundsätzliches
3.2 Pensionsversicherung in Österreich
3.3 Drei-Säulen-System der Vorsorge in Liechtenstein
3.4 Drei-Säulen-System der Vorsorge in der Schweiz
3.5 Rentenversicherung in Deutschland

4. Arbeitslosenversicherung
4.1 Grundsätzliches
4.2 Arbeitslosenversicherung in Österreich
4.3 Arbeitslosenversicherung in Liechtenstein
4.4 Arbeitslosenversicherung in der Schweiz
4.5 Arbeitslosenversicherung in Deutschland

5. Familienleistungen
5.1 Grundsätzliches
5.2 Familienleistungen in Österreich
5.2.1 Familienbeihilfe
5.2.2 Kinderbetreuungsgeld
5.3 Familienleistungen in Liechtenstein
5.4 Familienleistungen in der Schweiz
5.4.1 Familienzulagen
5.4.2 Bedarfsleistungen an betreuende Eltern
5.5 Familienleistungen in Deutschland
5.5.1 Kindergeld
5.5.2 Erziehungsgeld und Elterngeld

III. Vermeidung von Doppelbesteuerung

1. Besteuerung der Arbeitseinkommen
1.1 Grundsätzliches
1.2 Arbeiten in Österreich
1.2.1 … und Wohnen in der Schweiz
1.2.2 … und Wohnen in Deutschland
1.2.3 Steuerpflichtig in Österreich
1.3 Arbeiten in Liechtenstein
1.3.1 … und Wohnen in Österreich
1.3.2 … und Wohnen in der Schweiz
1.3.3 … und Wohnen in Deutschland
1.3.4 Steuerpflichtig in Liechtenstein
1.4 Arbeiten in der Schweiz
1.4.1 … und Wohnen in Österreich
1.4.2 … und Wohnen in Deutschland
1.4.3 Steuerpflichtig in der Schweiz
1.5 Arbeiten in Deutschland
1.5.1 … und Wohnen in Österreich
1.5.2 … und Wohnen in der Schweiz
1.5.3 Steuerpflichtig in Deutschland

2. Besteuerung der Renten,Pensionen und einmaligen Kapitalauszahlungen
2.1 Grundsätzliches
2.2 Wohnsitz in Österreich
2.3 Wohnsitz in der Schweiz
2.4 Wohnsitz in Deutschland

Auf "ältere" Arbeitnehmer vergessen?

Vernachlässigtes Potential. Der demografische Wandel und die Verlängerung der Lebensarbeitszeit führen zu einer Zunahme älterer Beschäftigter in den Unternehmen. Gleichzeitig erfordern technologische und strukturelle Veränderungen in der Arbeitswelt kontinuierliches Lernen, um den wachsenden Anforderungen stand zu halten. Nicht so in Österreich (und Deutschland)!

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Hinter Nord- und Westeuropa. Aktuelle Auswertungen des deutschen Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) belegen für Österreich (und Deutschland) im Vergleich zu 26 europäischen Ländern eine unterdurchschnittliche, ja blamable Teilnahmequote älterer Beschäftigter. Offensichtlich kümmern sich Betriebe um die älteren Arbeitnehmer nicht mehr und verzichten auf den qualifizierten Einsatz des lebenslang angesammelten Wissens.

Tschechien Spitze. Die Weiterbildungsbeteiligung Älterer wurde europaweit erstmalig im Rahmen des Continuing Vocational Training Survey (CVTS3) im Jahr 2006 ermittelt. Demnach hat durchschnittlich ein Viertel aller Beschäftigten, die 55 Jahre und älter sind, Weiterbildungskurse besucht. Spitzenreiter ist die Tschechische Republik mit einer Teilnahmequote von 54 Prozent. Deutschland und Österreich nehmen im europäischen Ranking mit einer Teilnahmequote von 21 Prozent den 16. Platz ein und liegen damit hinter allen Ländern Nord- und Westeuropas. Älterer Arbeitnehmer scheint man hier nicht mehr zu brauchen.

✔Information: Weiterbildungsbeteiligung Älterer europaweit