Die Feiertage stehen vor der Tür. Das Jüdische Museum Hohenems bietet zu diesem Anlass passend eine kleine aber feine Auswahl von Geschenken an!
Sicher freuen sich die eifrigen Hohenemser Museumsmacher, wenn Sie die Gelegenheit wahrnehmen würden, Ihren Lieben eine Freude zu machen – und zugleich dem Museum neue Freunde zu bescheren. Das besondere Geschenk , das man anderswo nicht findet, ist auch eine besondere Wertschätzung für die Beschenkten.
So nur zum Beispiel:
Seidenschal "Rosenthal"
Exlusive Edition für das Jüdische Museum Hohenems
100% Seide. Hergestellt für das Jüdische Museum Hohenems
nach einem erhaltenen Stoffmuster der Firma Gebr. Rosenthal,
Hohenems, von 1905, anlässlich des Nachkommentreffens 2008
im Geschenkkarton
Kleine Jüdische Hochzeitstorte
Das Hohenemser Original mit faksimiliertem jiddischem Liebesbrief
von 1675, im Geschenkkarton
Dreidel für Chanukka
Kreiselspiel für Kinder und Erwachsene
mit Anleitung, im Geschenksäckchen
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1. Eine kleine Geschenkauswahl als pdf
2. Jüdisches Museum Hohenems
Kleine Jüdische Hochzeitstorte
Steine als Zeichen
Hohenems hat mehr Anteil an europäischer Geschichte als jeder andere Teil Vorarlbergs.
Ein Beispiel unter vielen ist dafür auch die Ansiedlung von Juden in Hohenems, Merkmal urbaner Tendenzen. Seit 1617 beziehungsweise 1632 konnte sich in Hohenems eine jüdische Gemeinde entwickeln. Es war die einzige Gemeinde im Gebiet des Bodensees, wo sich Juden der "Medinat Bodase" - abgesehen von vorübergehenden - wenn auch schlimmen - Vertreibungen in der 2. Hälfte des 17. Jahrhunderts - dauerhaft aufhalten konnten.
Das Jüdische Museum, die "Wiederherstellung" der Synagoge sind Zeichen, dass man sich der Geschichte - auch ihrer schlimmen Zeiten - stellt. Eine Einrichtung hat alle Zeiten überlebt: Der jüdische Friedhof. Dies, obwohl man gerade 1945 Überlegungen anstellte, ihn gänzlich zu beseitigen. Schon der erste Schutzbrief der Hohenemser Juden aus dem Jahre 1617 erlaubte ihnen die Anlage eines Friedhofes am südlichen Stadtrand, eingebettet in den steilen Abhang des "Schwefelberges". Ursprünglich bestand er nur aus einem kleinen Feld im oberen Teil der heutigen Anlage. Später wurde der Friedhof mehrmals erweitert. Die ältesten Steine datieren aus dem 18. Jahrhundert, jedoch stammt der größte Teil der Gräber aus dem 19. Jahrhundert. Der Friedhof zählt etwa 320 erhaltene Gräber. Während der Zweiten Weltkrieges wurde der Friedhof, als Besitz der Israelitischen Kultusgemeinde Hohenems, von der nationalsozialistischen Gemeindeverwaltung beschlagnahmt und "arisiert". Trotzdem "überlebte" er bis heute, obwohl es gerade 1945 Überlegungen gab, ihn ganz zu beseitigen.
Im Gegensatz zur christlichen Tradition darf ein Grabplatz im Judentum nur einmal vergeben werden. Das den Toten umgebende Erdreich wird als Eigentum des Verstorbenen respektiert. Nach Kriegsende wurde er an die Israelitische Kultusgemeinde zurückerstattet. Heute ist er im Besitz eines Schweizer Vereins der Nachkommen der jüdischen Familien von Hohenems.
Für Schüler und Besucher hat das Jüdische Museum Hohenems ein einseitiges Merkblatt aufgelegt, in welchem die Formen der Jüdischen Grabsteine in einen historischen Ablauf gestellt sind.
✔Information: Jüdischer Friedhof in Hohenems - Grabsteine als Zeichen