Kein Sommereis in Dornbirn
Online gestellt:
15.07.2010 18:58 Uhr
Aktualisiert:
15.07.2010
Wie vereinbart wurde am Montag, dem 12. Juli mit dem Abkühlen der Eisbahn begonnen - ©VOL Dornbirn - Die Stadt Dornbirn wollte für heuer im Sommer einen Testlauf für den Betrieb des Messestadions als Sommer- Eishalle durchführen. Dies war auch ein langjähriger Wunsch der Eissportler. Die überdurchschnittlich hohen Temperaturen der vergangenen Wochen mit Werten jenseits der 30° C haben dies vereitelt.
Die Anlage ist nicht für den Betrieb bei diesen extrem hohen Temperaturen ausgelegt und konnte die Betonplatte nicht genügend abkühlen, weil die beim Kühlvorgang verursachte Abwärme nicht abgeführt werden konnte. Die Stadt Dornbirn bedauert diesen Umstand, der vor allem für die Dornbirner Eissportlerinnen und Eissportler, welche den Sommereisbetrieb bereits eingeplant und vorbereitet hatten, schwierig ist.
Eine erste Sommersaison des Messestadions hat es kurz nach der Inbetriebnahme der Anlage gegeben. Damals waren die Außentemperaturen deutlich niedriger. Die Stadt ist daher davon ausgegangen, dass einem neuerlichen Sommerbetrieb für heuer nichts im Wege stehen würde. Eine Prüfung der Anlage im Vorjahr war positiv. Mit anhaltenden Temperaturen jenseits der 30° Marke konnte jedoch nicht gerechnet werden, weshalb aus technischer Sicht auch grünes Licht gegeben wurde.
Wie vereinbart wurde am Montag, dem 12. Juli mit dem Abkühlen der Eisbahn begonnen. Die Betonplattentemperatur der Eispiste hat ungekühlt +26°C betragen. Innerhalb von zwei Tagen wurde die Plattentemperatur auf - 5°C abgesenkt und mit dem Eisaufbau begonnen. Dieser musste jedoch nach wenigen Stunden abgebrochen werden, weil die durch die Kältemaschine der Eispiste entzogene Wärme über die Erdsondenkollektoren nicht mehr abgeführt werden konnte. „Der Betrieb der Kälteanlage innerhalb der zulässigen Einsatzgrenzen war deshalb ebenfalls nicht mehr möglich.“ so die Stellungnahme der technischen Firma.
Die Stadt Dornbirn bedauert diesen Umstand außerordentlich. Eine Behebung für heuer ist jedenfalls nicht mehr möglich. Besonders bedauerlich ist die Angelegenheit für die Eissportvereine, die sich bereits auf den Sommerbetrieb vorbereitet hatten. Die Stadt Dornbirn ersucht auch sie um Verständnis. Gespräche über andere Lösungsmöglichkeiten im Land oder außerhalb wurden bereits aufgenommen.
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Warum überrascht mich diese Nachricht nicht wirklich?
Ich habe schon vor den Wahlen in mehreren Posts die Verantwortlichen und die Interressierten des Dornbirner Eissportes aufgefordert,vom Bürgermeister eine Verbindliche Zusage bezüglich Sommereis einzufordern und das noch vor den Wahlen.
Wenn man sich ein wenig für Politik interessiert,weiss man das alles was von der
sozialistischen Partei gefordert wird vom Bürgermeister abgelehnt wird. BM Rümmele hat nicht nur in dieser Angelegenheit wissentlich die Unwahrheit gesagt. Da wäre auch noch die Entlastungsstrasse für die Gebiete Hohenems-Unterklien und Dornbirn-Wallenmahd.Nach dem frühen Nein der Hohenemser zu den diversen Varianten hätte er schon länggeben könnenst seinen Sanktus dazu geben können.
Enttäuscht bin ich aber von der Sportstadträtin Hinterauer.Bis heute habe ich gedacht
das sie doch Handschlagqualität und (entschuldige Maria Luise) doch Charakter zeigt.
Ich möchte hier nochmals wiederholen: immer wieder Anträge stellen, bei negativen Bescheiden über diverse Medien die Bevölkerung informieren. Denn die nächste Wahlen kommen bestimmt.
Die Versprechen des Dornbirner Bürgermeister
Lob der Jugend

Entgegen allen populistischen Forderungen nach Erziehungslagern und der Geringschätzung der Jugend zeichnet eine Umfrage der Deutschen Bank ein vollkommen anderes Bild. Wir können annehmen, dass im Prinzip auch in Österreich ein ähnliches Ergebnis zustande kommen würde. Die Ergebnisse im Einzelnen:
Junge Menschen zwischen 14 und 25 Jahren legen mehr Geld zurück als letztes Jahr. Besonders junge Frauen halten sich beim Shoppen stärker zurück und zwei Drittel der Jugendlichen machen sich Sorgen um ihre Zukunft.
Von durchschnittlich rund 488 Euro, die ihnen pro Monat zur Verfügung stehen, legen sie 100 Euro zurück. 2008 wurden im Durchschnitt 90 Euro gespart. Damit erzielen sie einen erstaunlich hohen Sparanteil von 20,6 Prozent. 2008 lag er noch bei 18,5 Prozent. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage der Deutschen Bank zum Internationalen Tag der Jugend am 12. August unter Schülern, Auszubildenden, Studenten und Berufstätigen im Alter zwischen 14 und 25 Jahren.
Besonders junge Frauen sparen jetzt mehr. Ihr Sparanteil ist von 15,2 Prozent im letzten Jahr auf 20,5 Prozent gestiegen. Trotzdem ist die absolute Sparsumme der Männer mit rund 110 Euro pro Monat noch höher als die der Frauen mit 91 Euro. Dies ist vor allem darauf zurückzuführen, dass Männern zwischen 14 und 25 Jahren rund 532 Euro pro Monat zur Verfügung stehen, gleichaltrigen Frauen dagegen nur 444 Euro. Die Einnahmen stammen aus Taschengeld, Nebenjobs, Ausbildung oder Berufstätigkeit.
Nicht nur der Anstieg der Sparquote im Vergleich zum Vorjahr ist bemerkenswert. Jugendliche und junge Erwachsene sparen insgesamt weitaus fleißiger als der deutsche Durchschnitt - die Sparquote der privaten Haushalte in Deutschland lag im Jahr 2008 nach Angaben der Deutschen Bundesbank bei 11,4 Prozent.
Wirtschaftskrise - Unsicherheitsfaktor für Jugendliche. Zudem zeigt die Befragung, dass sich fast zwei Drittel (61 Prozent) der jungen Menschen aufgrund der Krise Sorgen um ihre Zukunft machen. Auch hier ist der Unterschied zwischen Männern und Frauen auffallend: 72 Prozent der Frauen, aber "nur" die Hälfte der Männer blicken besorgt in die Zukunft.
Das gilt auch in finanzieller Hinsicht. Insgesamt 38 Prozent der Jugendlichen und jungen Erwachsenen sagen, dass sich die Krise negativ auf ihre finanzielle Lage auswirkt. 43 Prozent der Befragten schränken daher ihren Konsum ein. Besonders auffallend: 52 Prozent der Frauen, aber nur 34 Prozent der Männer geben aktuell weniger Geld aus.
An der Umfrage der Deutschen Bank anlässlich des Internationalen Tags der Jugend nahmen 1.000 zufällig ausgewählte Bundesbürger im Alter von 14 bis 25 Jahren teil. Sie wurde im Juli 2009 durchgeführt.
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