Schon gesehen? Hamburger Weg öffnet tausende Wege

Der Hamburger Weg ist eine wohl einzigartige Sponsoring-Initiative des Hamburger Sport-Vereins (HSV) und in Hamburg ansässiger Unternehmen. Der Hamburger Weg stärkt damit nicht nur das Ansehen Hamburgs als Sportstadt sondern übernimmt mit nachhaltigem Engagement gesellschaftliche Verantwortung für die Menschen dieser Stadt. Jeder Mensch, der durch den Hamburger Weg Hilfe erfährt, sowie jeder Unterstützer, der sich mit seinen Stärken und Fähigkeiten für andere einsetzt und Hilfsbedürftige auf ihrem Lebensweg unterstützt, steht für einen Weg. Eben neu engagiert sich der Hamburger Weg für ein Praktikumsprojekt "Praktisch gut – Perspektive mit Plan".

Gerne würde man auch hier solche Initiativen im Verbund von Sport, Vereinen, Wirtschaft und öffentlicher Hand sehen. sie bräuchten auch gar nicht so groß sein, wenn es sie nur gäbe ...


Jugendliche nicht vernoten.

Jugendliche, insbesondere mit Migrationshintergrund, nur nach ihrem Notendurchschnitt zu beurteilen, ist eine Verschwendung von Ressourcen, denn es lässt ihr individuelles Potential völlig außer Acht. An diesem Kernsatz orientiert sich der Hamburger Weg zusammen mit seinem Partner Audi, der Stiftung "Hilfe mit Plan" und der "Hamburger Stiftung für Migranten" bei dem neuen Förderprojekt "Praktisch gut – Perspektive mit Plan"

Praktisch gut – Perspektive mit Plan.

100 Schülerinnen und Schüler in Hamburg und Umgebung aus sozial schwierigen Verhältnissen, insbesondere mit Migrationshintergrund, erhalten bei "Praktisch gut – Perspektive mit Plan" durch Praktika Einblicke ins Berufsleben, sammeln Erfahrungen und knüpfen Kontakte, die ihnen die spätere Suche nach einem Ausbildungsplatz erleichtern. Der Hamburger Weg Partner Audi hat die Patenschaft für dieses Projektes übernommen und das Audi Zentrum Hamburg mit seinen fünf Standorten wird in den nächsten drei Jahren 100 Praktikumsplätze zur Verfügung stellen. Start ist im Sommer 2010 mit 33 Praktikanten.

Mehr:
Hamburger Weg

OECD: Österreichs BIP 2009 - 4,3 % !

Bild aus "schöneren Tagen"
Der Abschwung der OECD-Wirtschaften erreicht seine Talsohle am Ende der tiefsten Rezession seit 60 Jahren. Die sich abzeichnende Erholung wird voraussichtlich schwach und fragil bleiben und die wirtschaftlichen und sozialen Folgen der Krise werden noch lange zu spüren sein. Zu dieser Einschätzung kommt die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) in ihrem aktuellen Wirtschaftsausblick, der am Mittwoch in Paris vorgestellt wurde.

Der Wirtschaftsausblick ist der erste seit zwei Jahren, in dem Wachstumsaussichten gegenüber vorhergehenden Projektionen nach oben und nicht nach unten revidiert werden. Besonders deutlich ist dies für die großen Schwellenländer und für die USA. Dagegen haben sich die Aussichten für die Eurozone seit der letzen Projektion im März weiter eingetrübt.


Österreichs Wirtschaft dürfte 2009 um 4,3 Prozent schrumpfen und 2010 bei minus 0,1 Prozent stagnieren.

Für die Schweiz - für Vorarlberg und seine Grenzgänger nicht unbedeutend - erwartet der aktuelle Wirtschaftsausblick für 2009 einen Rückgang der Wirtschaftsleistung um 2,7 Prozent und für 2010 einen leichten Rückgang um 0,2 Prozent.

Für Deutschland - unser wichtigster Handelspartner - geht der aktuelle OECD-Ausblick in diesem Jahr von einem Rückgang der Wirtschaftsleistung um 6,1 Prozent aus und für 2010 von einer leichten Erholung um 0,2 Prozent (Märzprognose: 2009: minus 5,3 Prozent; 2010 plus 0,2 Prozent). Die Arbeitslosigkeit dürfte bis 2010 auf 11,6 Prozent (nach ILO-Standard) steigen.

In der Eurozone gibt es bislang keine klaren Signale für einen Aufschwung. Das Bruttoinlandsprodukt dürfte in diesem Jahr um 4,8 Prozent schrumpfen und im kommenden Jahr bei null Prozent stagnieren. (Märzprojektion 2009: minus 4,1 Prozent; 2010: plus 0,3 Prozent). Jedes Land für sich muss mit einer eigenen Kombination von Schwächen zurechtkommen: zerplatzende Immobilienblasen, schrumpfende Exporte oder ein angeschlagener Finanzsektor. Wenn eine Erholung eintritt, dürfte sie schleppend verlaufen, da die steigende Arbeitslosigkeit die Konsumausgaben beeinträchtigen wird.

Amerika: Nach den aktuellen Prognosen wird die Wirtschaft in den USA in diesem Jahr um 2,8 Prozent schrumpfen. Die März-Prognose ging noch von einem Rückgang um 4,0 Prozent aus. Für 2010 erwartet der aktuelle Wirtschaftsausblick ein Wachstum von 0,9 Prozent gegenüber null Prozent in der März-Prognose. Die Talsohle für die US-Wirtschaft dürfte in der zweiten Jahreshälfte 2009 erreicht sein. Der Aufschwung dürfte aber erst verzögert eintreten, da parallel zum Auslaufen der Konjunkturmaßnahmen Unternehmen und Verbraucher ihre Sparquote erhöhen dürften, um ihre Verschuldung zu reduzieren. Trotz der leichten Erholung wird die Arbeitslosigkeit in den kommenden zwei Jahren wohl auf rund zehn Prozent steigen.

Chinas Wirtschaft scheint sich dank umfassender Konjunkturstimulierung bereits im Aufschwung zu befinden. Für 2009 wird nun ein BIP-Wachstum um 7,7 Prozent und für 2010 um 9,3 Prozent erwartet. Im März lag die OECD-Wachstumsprognose noch bei 6,3 Prozent für 2009 und 8,5 Prozent für 2010. Für die Wirtschaftsleistung in Brasilien erwartet die OECD in diesem Jahr einen Rückgang um 0,8 Prozent und für 2010 ein Wachstum um 4,0 Prozent. In Russland wird die Wirtschaftsleistung in diesem Jahr um 6,8 Prozent schrumpfen und dann 2010 wieder um 3,7 Prozent wachsen. Indiens Wirtschaft wird 2009 um 5,9 Prozent wachsen, 2010 dürfte dann wieder ein Wachstum von 7,2 Prozent erreicht werden.

Für Japans Wirtschaft wird für dieses Jahr ein Rückgang um 6,8 Prozent erwartet und für 2010 ein leichtes Wachstum um 0,7 Prozent (Märzprognose 2009: minus 6,6 Prozent; 2010: plus 0,5 Prozent). Es gibt Anzeichen, dass die durch den Einbruch des Außenhandels ausgelöste Rezession zum Stillstand kommt, der Aufschwung wird allerdings nur langsam erfolgen. Angesichts der hohen Arbeitslosigkeit und ungenutzter Kapazitäten ist es wahrscheinlich, dass die Deflation sich weiter fortsetzt.

Mehr:
Österreich-Details und Downloadinfos zur OECD-Studie (deutsch) auf TECHNOLOGIE ARBEIT WIRTSCHAFT

Arbeitsmarktzahlen: Google statt Arbeitsamt?


Eine Vorhersage der Arbeitsmarktzahlen auf Basis von Suchanfragen bei Google soll in Zeiten schnellen Wandels auf dem Arbeitsmarkt die Prognosen verbessern. Hierfür hat jetzt das Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung e.V. (DIW Berlin) ein neues Verfahren für kurzfristige Prognosen vorgestellt. Mit dem neuen Prognosemodell ist es möglich, die Zahl der Arbeitslosen im Schnitt bereits einen Monat vor Bekanntgabe der offiziellen Zahlen durch die Bundesagentur für Arbeit vorauszusagen - mit hoher Treffsicherheit. In Krisenzeiten sind zuverlässige frühzeitige Prognosen besonders gefragt. Mangels rechtzeitig verfügbarer Primärdaten und angesichts rascher struktureller Veränderungen gelingt dies aber mittels traditioneller Verfahren derzeit nicht.

Herdenverhalten. Das DIW Berlin hatte zuletzt für Aufsehen gesorgt, weil es angesichts der Wirtschaftskrise auf die zu diesem Zeitpunkt sonst übliche Veröffentlichung einer Konjunkturprognose für 2010 verzichtet hatte. Tatsächlich hatten sich in der gegenwärtigen Krise Prognosen als besonders schwierig erwiesen. In immer kürzerer Folge kam es zu Prognoserevisionen, die letztlich in einem Herdenverhalten der Prognostiker endete - ein typisches Zeichen für mangelnde Informationen im Markt. „Das Instrumentarium der traditionellen Konjunkturforschung und der amtlichen Statistik war überfordert“, so DIW-Präsident Zimmermann.

Spurensuche im Internet. Sie liefern eine wissenschaftlich bisher kaum genutzte Datengrundlage. Sie sind rasch und umfangreich verfügbar. Und sie reagieren flexibel auf Änderungen der wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen. Diese Daten für Arbeitsmarktprognosen zu nutzen, ist vielversprechend, denn: Mehr als 86 Prozent der Arbeitslosen nutzen auch das Internet für ihre Jobsuche. Fast jeder der Arbeitssuchenden hinterlässt also Spuren im Internet.

Mehr:
Interview mit Klaus F. Zimmermann vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung e.V. (DIW Berlin)als mp3-Datei

April 2009: Arbeitslosenquote der Eurozone auf 9,2%, in der EU27 auf 8,6% gestiegen - Vergleichsweise "günstige Entwicklung" in Österreich


In der Eurozone lag die saisonbereinigte Arbeitslosenquote im April 2009 bei 9,2%, gegenüber 8,9% im März. Im April 2008 betrug sie 7,3%. In der EU27 lag die Arbeitslosenquote im April 2009 bei 8,6%, gegenüber 8,4% im März. Im April 2008 hatte sie 6,8% betragen. Für die Eurozone ist dies die höchste Quote seit September 1999 und für die EU27 seit Januar 2006.

Verfestigte Jugendarbeitslosigkeit. Die Arbeitslosenquote der unter 25-Jährigen lag im April 2009 in der Eurozone bei 18,5% und in der EU27 bei 18,7%. Im April 2008 hatte sie in beiden Gebieten 14,7% betragen. Doch das muss nicht sein: Die niedrigsten Quoten verzeichneten die Niederlande (6,0%). Die höchste Jugendarbeitslosigkeit meldeten Spanien (36,2%) und Lettland (29,2% im ersten Quartal 2009).

Eurostat schätzt, dass im April 2009 in der EU27 insgesamt 20,825 Millionen Männer und Frauen arbeitslos waren, davon 14,579 Millionen in der Eurozone . Gegenüber März hat die Zahl der arbeitslosen Personen in der EU27 um 556 000 und in der Eurozone um 396 000 zugenommen. Gegenüber April 2008 ist die Zahl der Arbeitslosen um 4,653 Millionen in der EU27 und um 3,100 Millionen in der Eurozone gestiegen.

Österreich noch nur mit blauem Auge. Von den Mitgliedstaaten verzeichneten die Niederlande (3,0%) und Österreich (4,2%) die niedrigsten Arbeitslosenquoten. Die höchsten Quoten meldeten Spanien (18,1%), Lettland (17,4%) und Litauen (16,8%).

Vergleicht man den April 2008 mit dem April 2009, so stieg die Arbeitslosenquote der Männer in der Eurozone von 6,6% auf 8,9% und in der EU27 von 6,3% auf 8,6%. Die Arbeitslosenquote der Frauen nahm im selben Zeitraum in der Eurozone von 8,2% auf 9,4% zu und in der EU27 von 7,3% auf 8,5%.

USA. Im April 2009 lag die Arbeitslosenquote in den USA bei 8,9% und in Japan bei 4,8% im März 2009.

Mehr:
Arbeitslosenquote der Eurozone auf 9,2% gestiegen

Ungemach für Grenzgänger: Konjunktureinbruch in Baden-Württemberg


Arbeitsplätze im benachbarten Baden-Württemberg durch Konjunktur, Kurzarbeit und gestiegene Zahl an Arbeitslosen stärker belastet als sonst in Deutschland

Im Jahr 2008 entwickelte sich die Zahl der Arbeitsplätze in Baden-Württemberg noch etwas günstiger als im Durchschnitt aller deutschen Bundesländer (Jahresdurchschnitt: +1,4 Prozent, Schlussquartal: +1 Prozent). Vieles deutet jedoch darauf hin, dass im ersten Quartal 2009 die Erwerbstätigen beim stärker industriegeprägten Nachbarn besonders von der globalen Nachfrageschwäche betroffen sein werden. Bereits im Dezember 2008 hatte die Zuwachsrate der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Baden-württemberg mit einem Plus von 1,1 Prozent erstmals wieder unter dem deutschen Zuwachs von 1,3 Prozent gelegen. Auch die Frühindikatoren, die der Erwerbstätigkeit erfahrungsgemäß vorauslaufen, zeigen eine solche Entwicklung. Die reale Wirtschaftsleistung ging in Baden-Württemberg im Schlussquartal 2008 um 3 Prozent zurück, also deutlich stärker als deutschlandweit mit einem Minus von 1,6 Prozent. Im ersten Quartal 2009 wird für Baden-Württemberg sogar ein Rückgang um 4 Prozent erwartet. Die Zahl der gemeldeten Stellen lag nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit im Februar 2009 im Südwesten 16 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor, in der Bundesrepublik waren es minus 11 Prozent.

Weitere Auswirkungen der massiven Auftragsschwäche spiegelt die Entwicklung der konjunkturell bedingten Kurzarbeit wider. Von Oktober 2008 bis Februar 2009 gingen aus konjunkturellen Gründen bei der Bundesagentur für Arbeit von fast 8.000 baden-württembergischen Betrieben für rund 300.000 Beschäftigte Anmeldungen zur Kurzarbeit ein. Im gesamten Bundesgebiet waren es im gleichen Zeitraum mehr als 40.000 Betriebe und 1,47 Millionen Beschäftigte. Damit entfielen rund 20 Prozent der deutschen Anmeldungen zur konjunkturellen Kurzarbeit auf Baden-Württemberg. Gemessen am Anteil der sozialversicherungspflichtig beschäftigten Arbeitnehmer von 14 Prozent ist der Südwesten Deutschlands damit vergleichsweise stark von der Kurzarbeit betroffen. Die Anzeigen können als potentielle Zugänge zur Kurzarbeit interpretiert werden. Wie viele Personen tatsächlich kurz arbeiten, wird erst mit einer gewissen zeitlichen Verzögerung sichtbar. Nach neuesten Angaben der Bundesagentur für Arbeit hat sich der Bestand an Personen, die wegen des Auftragsrückgangs tatsächlich von Kurzarbeit betroffen sind, seit dem letzten Tiefststand im August 2008 bis Dezember in Baden-Württemberg von knapp 3.000 auf 32.000 mehr als verzehnfacht, in Deutschland hat sie sich im gleichen Zeitraum von 29.000 auf 201.000 versiebenfacht. Ob bzw. wie stark sich die Zunahme der Kurzarbeit letztendlich auf die Zahl der Arbeitsplätze auswirkt, wird davon abhängen, inwieweit die Betriebe in Baden-Württemberg überhaupt die Auftragsflaute mittels Kurzarbeit überbrücken und Entlassungen vermeiden können.

Dass dies nicht in allen Fällen gelingt, zeigt die aktuelle Entwicklung der Arbeitslosigkeit. In Baden-Württemberg wurden im Januar und Februar 2009 rund 10.000 bzw. 20.000 Arbeitslose mehr gezählt als in den entsprechenden Vorjahresmonaten. Die Beschäftigungssituation dürfte sich daher im ersten Quartal 2009 durch die gestiegene Arbeitslosigkeit verschlechtern. Im gesamten deutschen bundesgebiet war die Arbeitslosenzahl im Januar und Februar noch geringer als ein Jahr zuvor. Kleiner Trost: Trotzdem blieb Baden-Württemberg auch im Februar mit einer Arbeitslosenquote von 4,8 Prozent das deutsche Bundesland mit der geringsten Arbeitslosigkeit. Bundesweit betrug die entsprechende Quote 8,5 Prozent.

Mehr:
a) Online: EURES-Broschüre "Atypische Arbeitsverhältnisse am Bodensee"
b) Arbeiten bei den Nachbarn: Infos für Grenzgänger 2008
c) Studie über die "Mobilität in der Regio Bodensee", pdf, 0,7 MB
d) Überblick über die Arbeitslosigkeit, die offenen Stellen, die GrenzgängerInnen und die Arbeitslosen im Alter 50 plus in der Bodenseeregion Quartal 3/2008, pdf, 2,4 MB

Bildungskarenz plus in Vorarlberg


AMS Vorarlberg und Land Vorarlberg bieten – begrenzt auf den Zeitraum zwischen 1.1.2009 und 30.6.2010 – eine Spezialförderung an, die darauf abzielt, Arbeitskräfte auch während wirtschaftlich schwieriger Zeiten im Unternehmen zu halten und unter attraktiven Konditionen beruflich weiterzubilden.

Leider werden die Leistungen der Landesregierung nur an die Arbeitgeber geleistet, sodass die Inanspruchnahme der Landesförderung ohne Willen der Arbeitgeber nicht genutzt werden kann, ja dass die Arbeitgeber damit sogar sinnvolle und angesichts der Vorarlberger Bildungsstatistik dringende Fortbildung vereiteln können.

Typisch Vorarlberg - Alle ohne und gegen die Arbeitnehmer?

✔ Information:
Bildungskarenz +
Ohne weitere Worte I

Lehrbetriebe suchen

Österreichweit können eine Liste jener Betriebe abgerufen werden, die derzeit Lehrlinge ausbilden. bzw. im letzten Jahr zumindest einen Lehrling ausgebildet haben. Es kann jedoch nicht garantiert werden, dass diese Betriebe auch künftig wieder Lehrlinge ausbilden.

Auswahl 1: nach Lehrberufen
Auswahl 2: nach Bundesland
Auswahl 3: nach Bezirk
Auswahl 4: nach Gemeinde

✔ Information:
Lehrbetriebsübersicht Wirtschaftskammer

Merksatz zur aktuellen Bildungsdiskussion


"Fasst man die Beträge zusammen, dann gibt der Staat für einen Hochschulabsolventen über 100.000 Euro aus, für einen jungen Menschen mit dualer Berufsausbildung knapp 60.000 Euro", fasst der Bildungsökonom Dr. Dieter Dohmen die Ergebnisse der FiBS-Studie zusammen. "Dies ist angesichts deutlich niedriger Arbeitslosigkeit von Akademikern zweifellos eine sinnvolle Investition. Da allerdings Akademiker oft selbst aus Akademikerfamilien kommen, führt dies zu einer massiven Umverteilung zugunsten einkommensstarker Familien, während die Bildung von Kindern aus bildungsferneren Familien dem Staat viel weniger wert ist. In diesen Fällen muss der Staat aber hinterher oft die Kosten der Arbeitslosigkeit tragen, die ein vielfaches der unterbliebenen Bildungsinvestitionen kosten. Wer nur drei Jahre arbeitslos ist, kostet den Staat soviel wie die gymnasiale Oberstufe und das Studium zusammen. Es ist deshalb sinnvoll, mehr in die Bildung junger Menschen zu investieren anstatt hinterher in Nachqualifizierung und Arbeitslosigkeit."

✔ Information:
Bildung kostet weniger als Arbeitslosigkeit!

Online: EURES-Broschüre "Atypische Arbeitsverhältnisse am Bodensee"

Die Arbeitsverhältnisse und die Erwerbsbiographien rund um den Bodensee sind für eine stetig wachsende Zahl von Menschen Veränderungen unterworfen. Die neueren wirtschaftlichen Entwicklungen werden auch vermehrte Mobilität über die Grenzen zur Einkommenssicherung notwendig werden lassen. Sowohl für die Beratung als auch für die Sozialpolitik ist daher die Klärung der Rechtsstellung von Arbeitnehmern in "atypischen Arbeitsverhältnissen" und deren Beschreibung ein wichtiges Anliegen.

Bisher konnten diese rechtlichen Veränderungen in der Arbeitswelt aber weder gemeinsam begrifflich noch statistisch um den Bodnesee gefasst werden. Das sind aber Voraussetzungen, um zu einer angemessenen Beratung von Grenzgängerinnen zu kommen. Das vorliegende (online downloadbare) Heft der EURES Bodensee beschäftigt sich daher in erster Linie mit Begrifflichkeiten und Definitionen.

EURES-BODENSEE ist eine grenzüberschreitende Partnerschaft zur Intensivierung der Zusammenarbeit auf dem Arbeitsmarkt. Ziel ist ein offener und barrierefreier Arbeitsmarkt im Bodenseeraum. In ihr arbeiten bei EURES-BODENSEE die Arbeitsverwaltungen, die Gewerkschaften sowie die Arbeitgeberorganisationen aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und dem Fürstentum Liechtenstein zusammen.

Definitionen. Das Heft widmet sich vor allem dieser Klärung der Begrifflichkeiten. Wer Aussagen zur sozialen Realität atypisch Beschäftigter sucht, wird enttäuscht. In einem Abriss der quantitativen Verhältnisse am Bodensee werden lediglich einige Aspekte in Umrissen erkennbar.

Atypische Abeitsverhältnisse - Problematik. Dort, wo keine Grundsicherungssysteme etabliert sind, die unabhängig von Beschäftigungsverhältnis und Erwerbsstatus Armut vermeiden helfen, ist und bleibt für Arbeitnehmer/innen der Zugang zu den Versicherungssystemen und deren Leistungen das wichtigste Kriterium, das in den Wechselfällen des Lebens über normale Verhältnisse oder Prekarität entscheiden kann.

Die streng formale Gleichbehandlung unterschiedlicher Beschäftigungsverhältnisse und die Ausgrenzung bestimmter Arbeitsverhältnisse aus verschiedenen Versicherungsarten beschreiben deshalb die größten Probleme. Sofern ein atypisches Arbeitsverhältnis
im Erwerbsleben nicht ein vorübergehendes ist, sondern eine Kette solcher Arbeitsverhältnisse begründet, ist Altersarmut in aller Regel programmiert.

Eine Übersicht: Teilzeit, Arbeit auf Abruf, geringfügige und befristete Beschäftigung, Leiharbeit und neue Selbständigkeit

Inhalt
1. Vorwort
2. Einleitung
3. Systematik / Definitionen
3.1. Unterschiede rund um den Bodensee
3.1.1. Österreich
3.1.2. Fürstentum Liechtenstein
3.1.3. Schweiz
3.1.4. Deutschland
3.2. Tabellarischer Überblick
4. Bewertung: Soziale Absicherung / sozialer Status
5. Umfang atypischer Arbeitsverhältnisse
5.1. Österreich
5.2. Fürstentum Liechtenstein
5.3. Schweiz
5.4. Deutschland
6. Dank und Quellen


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Information:

Eine Übersicht: Teilzeit, Arbeit auf Abruf, geringfügige und befristete Beschäftigung, Leiharbeit und neue Selbständigkeit

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Siehe auch:
Infos für grenzüberschreitende Tätigkeiten von KMUs im Bodenseeraum
Arbeiten bei den Nachbarn: Infos für Grenzgänger

Schon gehört: Die 3 T?

Im 21. Jahrhunderts seien in den Metropolen des Nordens weder der klassische Produktions- noch der Dienstleistungssektor, sondern die "Kreativbranchen" für wirtschaftlichen Aufstieg oder Niedergang entscheidend, verkündeten schon zu Beginn des neuen Jahrtausends Experten wie der US-amerikanische Stadtplaner Richard Florida und erklärten als Erfolgsformel die drei T: Technologie, Toleranz und Talent. Entscheidend für die lokale Konkurrenzfähigkeit seien zukünftig die Aufgeschlossenheit gegenüber Hochtechnologie und neuen Medien, die Förderung kultureller Vielfalt und unterschiedlicher Lebensstile sowie das in den Kreativbranchen benötigte Arbeitskräftepotenzial.

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Tolle Infos dazu auf R A N K S T A D T: "Die 3 T: Technologie, Toleranz und Talent"

Ohne weitere Worte I


✔Information:

1. Vorarlberg hat die schlechtesten Bauerneinkommen
2. Vorarlberg hat die niedrigsten Pensionen
3. Vorarlberg hat die schlechtesten Löhne
4. Vorarlberg hat am wenigsten Humankapital
5. Vorarlberg hat am meisten Sonderschüler
6. Vorarlberg hat am meisten Durchfaller bei der Lehrabschlussprüfung
7. Vorarlberg hat am wenigsten Maturanten und Akademiker
8. Vorarlberg hat die schlechtesten Betriebsgründungszahlen
9. Vorarlberg hat am meisten unqualifizierte Arbeitnehmer
10. Vorarlbergs Bürgermeister verdienen am meisten!
11. Vorarlbergs Frauen verdienen am wenigsten!
12. Vorarlbergs Kulturförderung im Sinkflug
13. Vorarlbergs Sozialhilfeempfänger innert 3 Jahren verdoppelt!
14. Geringster Beschäftigtenzuwachs in Vorarlberg
15. Vorarlberg am höchsten mit spekulativen Fremdwährungskrediten verschuldet.
16. Vorarlbergs Bauern am höchsten verschuldet
17. Bildungspolitik: Vorarlberg ist Österreichs Schlusslicht

Auf "ältere" Arbeitnehmer vergessen?

Vernachlässigtes Potential. Der demografische Wandel und die Verlängerung der Lebensarbeitszeit führen zu einer Zunahme älterer Beschäftigter in den Unternehmen. Gleichzeitig erfordern technologische und strukturelle Veränderungen in der Arbeitswelt kontinuierliches Lernen, um den wachsenden Anforderungen stand zu halten. Nicht so in Österreich (und Deutschland)!

Statistik zum Vergrößern anklicken!

Hinter Nord- und Westeuropa. Aktuelle Auswertungen des deutschen Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) belegen für Österreich (und Deutschland) im Vergleich zu 26 europäischen Ländern eine unterdurchschnittliche, ja blamable Teilnahmequote älterer Beschäftigter. Offensichtlich kümmern sich Betriebe um die älteren Arbeitnehmer nicht mehr und verzichten auf den qualifizierten Einsatz des lebenslang angesammelten Wissens.

Tschechien Spitze. Die Weiterbildungsbeteiligung Älterer wurde europaweit erstmalig im Rahmen des Continuing Vocational Training Survey (CVTS3) im Jahr 2006 ermittelt. Demnach hat durchschnittlich ein Viertel aller Beschäftigten, die 55 Jahre und älter sind, Weiterbildungskurse besucht. Spitzenreiter ist die Tschechische Republik mit einer Teilnahmequote von 54 Prozent. Deutschland und Österreich nehmen im europäischen Ranking mit einer Teilnahmequote von 21 Prozent den 16. Platz ein und liegen damit hinter allen Ländern Nord- und Westeuropas. Älterer Arbeitnehmer scheint man hier nicht mehr zu brauchen.

✔Information: Weiterbildungsbeteiligung Älterer europaweit