
Das Vorurteil, dass die ältere Generation sich nicht für moderne Kommunikations- und Unterhaltungstechnologien interessiert, ist eine weit verbreitete Fehleinschätzung. Mobiltelefone sind heute zu einem ganz alltäglichen Gebrauchsgegenstand für Senioren geworden. Dass inzwischen auch spezielle seniorengerechte Handys angeboten werden, ist im Grunde längst überfällig gewesen. Dass die Nutzung von Mobiltelefonen für Senioren durchaus sinnvoll ist, zeigt das Engagement der Deutschen Seniorenliga, die ältere Menschen generell dazu aufruft, stets ein Handy mit sich zu tragen. Das hat gute Gründe, denn dank der Notruf- und Ortungsfunktion verschafft das Handy nicht nur den Besitzern, sondern auch den Angehörigen ein Gefühl der Sicherheit und kann im Ernstfall sogar Leben retten.
Dass aber auch noch Ängste vor dieser oft übersichtlicne Technoligie bestehen, kann nicht bezweifelt werden. Verschiedene Veranstalter für Pensionisten und Senioren bieten deshalb als Service einen speziellen Handykursus an. Die Teilnehmer können lernen, ihre Scheu vor dem Mobilfunkgerät abzubauen und dabei entdecken, dass die Nutzung technischer Geräte sogar Spaß machen kann.
Der Markt regiert mit Senioren-Handys, die wesentlich einfacher zu bedienen sind und meist über größere Tasten verfügen als herkömmliche Modelle. Um Senioren nicht unnötig zu verwirren, verzichten sie in ihrer Ausstattung auf Spielereien wie Kamera, Musikplayer oder Internetzugang, wohl aber auch weil diese Nutzergruppe ohnehin zumeist daran interessiert ist, zu telefonieren oder gelegentlich eine SMS zu schreiben.
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Finanzamt goes Handy
Handys werden immer mehr zum Allzweckkommunikationsgerät und vereinen die Eigenschaften von Mobiltelefon und Computer. Die Zusammenführung von Kommunikation, Information und Unterhaltung stellt auch den öffentlichen Dienst mit seinem Informationsangebot vor neue Herausforderungen.
Als erstes Ministerium stellt das Bundesministerium für Finanzen sein Webangebot jetzt auch in einem adaptierten Format für mobile Endgeräte unter m.bmf.gv.at zur Verfügung. Dadurch ist ein schnelles Aufrufen der Startseite mit kurzer Ladezeit gewährleistet. Ziel ist, den Bürgerinnen und Bürgern auch unterwegs benötigte Informationen zur Arbeitnehmerveranlagung, zu FinanzOnline (Steuern zahlen per Mausklick) oder das Finden des zuständigen Wohnsitzfinanzamtes mit seinen Öffnungszeiten zu ermöglichen.
Wie auch auf www.bmf.gv.at sind auf m.bmf.gv.at alle Seiten des Finanzministeriums abrufbar - zum Beispiel: Bürgerservice, Presse, Budget, Wirtschaftspolitik, Publikationen, Rechtsnews sowie die Suchfunktion. Eine Ausnahme bilden nur komplizierte Berechnungsprogramme, die auf einem Handy schwer, oder gar nicht zu bedienen wären - wie beispielsweise der Brutto/Netto-Rechner oder der Steuervergleichsrechner.
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"m.bmf.gv.at: erste Ministeriumsseite für mobile Endgeräte"
Roamingtarife für SMS, Anrufe und Datendienste ab 1. Juli günstiger!
Die EU-Telekommunikations-Kommissarin Viviane Reding ist täglich für eine neue Meldung gut.
Der allerletzte Erfolg:
Im EU-Ausland verschickte SMS-Nachrichten dürfen ab 1. Juli nur noch höchstens 11 Cent kosten, anstatt der heutigen 28 Cent. Damit sind sie sogar oft billiger als im Inland versendete SMS! Ein Lob der EU, die für die Verbraucher offenbar mehr unternimmt als es die nationalen Verbraucherorganisationen in ihrem ureigensten Bereich schaffen.
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Außerdem beschloss das Parlament weitere Preissenkungen für in anderen EU-Ländern geführte Handygespräche. Die Preisobergrenze für einen im Ausland getätigten Mobilfunkanruf wird bis Juli 2011 schrittweise von heute 0,46 € auf 0,35 € pro Minute fallen, der Minutenpreis für im Ausland erhaltene Anrufe von heute 0,22 € auf 0,11 €. Außerdem werden die Betreiber verpflichtet, die Gebühren für Roaminganrufe ab der 31. Sekunde sekundengenau zu berechnen. Der heutigen Praxis, bei der die Verbraucher bis zu 24 % zu viel bezahlen, wird dadurch ein Riegel vorgeschoben.
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Daten-Roaming: Keine Rechnungsschock mehr!
Roaming für SMS, Anrufe und Datendienste sinkt ab 1. Juli